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Die Supernova 2011fe (Typ 1a)
in der nahen Spiralgalaxie M101 (Entfernung 27 Mio. Lichtjahre).
Sie wurde in einem sehr frühen Stadium der Explosion am 24. August 2011 von der
Palomar Transient Factory (USA) im Rahmen ihrer automatischen Himmelsdurchmusterung entdeckt.
Auf dieser Aufnahme vom 3. September mit der
Tautenburger CCD-Schmidt-Kamera ist sie der hellste Stern leicht rechts
unterhalb des Galaxienzentrums etwa auf halbem Weg zum unterem Bildrand.
Sie ist so hell (ca. 10.5 Magnituden), dass der CCD-Chip bereits bei weniger als 120 Sekunden
Belichtungszeit sättigte. Die anderen Sterne auf diesem Bild gehören zu unserer
Galaxie, ihre Entfernung ist im Mittel etwa zehntausend- bis hunderttausendmal geringer als
die der Supernova. Das Kompositbild wurde aus der Überlagerung von je drei
Aufnahmen mit den Breitbandfiltern B, V bzw. einem Halpha-Schmalbandfilter erzeugt.
Bilder mit höherer Auflösung: 2. September 2011 (Filter: B, V, R) 3. September 2011 (Filter: B, V, Halpha) |
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Die M101 (Pinwheel Galaxy oder Feuerrad-Galaxie)
im Sternbild Großer Bär ist eine helle Spiralgalaxie in einer Entfernung von ca.
27 Mio. Lichtjahren. Die Abweichungen von der regulären Spiralstruktur sind auf die gravitative
Störung durch eine Begleitgalaxie zurückzuführen.
Dieses Kompositbild wurde aus mehreren Einzelaufnahmen mit den Breitbandfiltern B und R bzw. mit
einem auf die Halpha-Linie zentrierten Schmalbandfilter erstellt. Besonders deutlich
erscheinen hier die rötlichen, mit Sternentstehungsgebieten verbundenen Regionen
ionisierten Gases (HII-Regionen). Die Intensitäten der Einzelaufnahmen wurden logarithmiert,
um auch Strukturen mit schwachen Flächenhelligkeiten hervortreten zu lassen.
Die Beobachtungen wurden im April 2007 mit der Tautenburger CCD-Schmidt-Kamera durchgeführt.
Bild mit höherer Auflösung |
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Die Feurrad-Galaxie M101 auf einem Ausschnitt
einer digitalisierten blauempfindlichen Tautenburger Photoplatte.
Bildgröße: 0.55° x 0.43°.
Bilder mit höherer Auflösung: 4" x 4" per pixel (31 kB) 2" x 2" per pixel (119 kB) |
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Der Jagdhundenebel (M51) und die am
südlichen Spiralarm befindliche Begleitgalaxie. Deutlich sichtbar ist die
Materiebrücke von M51 zum Begleiter, die durch gravitative Wechselwirkung
hervorgerufen wird. Das Farbbild basiert auf Aufnahmen im Blauen, in einem
Schmalbandfilter und im Infraroten (B, Halpha, I). Sehr gut sichtbar sind die
Halpha-Emission der Sternentstehungsgebiete (grün), massereiche Sterne
(blau) und Licht absorbierende Staubwolken (braune Filamente). Die
Bildgröße beträgt 0.31° x 0.35°.
Bild mit höherer Auflösung: 2.5" x 2.5"pro Pixel (51 kB) 1.25" x 1.25" pro Pixel (294 kB) |
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Der Jagdhundenebel (M51) und sein Begleiter, aufgenommen mit
einer blausensitiven Photoplatte (links) und der CCD-Kamera (rechts). Dieser
Vergleich illustriert hervorragend die unterschiedliche Quantenausbeute von
Photoplatten und CCDs. Während die Photoplatte eine Stunde belichtet
wurde, waren für die Aufnahme mit der CCD nur sechs Minuten nötig.
Trotzdem zeigt dieses Bild wesentlich schwächere Strukturen. Die
Bildgröße beträgt jeweils 0.14° x 0.23°.
Bilder mit höherer Auflösung: 2" x 2"pro Pixel (46 kB) 1" x 1" pro Pixel (108 kB) |
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Der Triangulumnebel (Dreiecksnebel, M33) ist
eine benachbarte Spiralgalaxie (Entfernung 3 Millionen Lichtjahre) im Sternbild
Triangulum (Dreieck). Er gehört ebenso wie unsere Milchstraße und
der Andromedanebel M31 zur lokalen Galaxiengruppe. In den Spiralarmen sind
viele heiße blaue junge Sterne und eine größere Anzahl von
diffusen Gasnebeln (H II-Gebiete, violette Farbe) erkennbar. Im
nordöstlichen Spiralarm befindet sich NGC 604 - eines der
größten bekannten H II-Gebiete im Universum, mehr als eine
Größenordnung ausgedehnter als der Orionnebel. Das Kompositbild
basiert auf Aufnahmen in den Farben ultraviolett, blau und rot (Johnson UBR
System). Die Bildgröße beträgt 0.7° x 1.0°.
Bilder mit höherer Auflösung: 6" x 6" pro Pixel (62 kB) 3" x 3" pro Pixel (202 kB) |
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Der Andromedanebel (M31) ist das am weitesten
entfernte Objekt, das mit bloßem Auge gesehen werden kann. Er ist als
schwacher Nebelfleck im Sternbild Andromeda sichtbar. Bei diesem Objekt handelt
es sich um eine benachbarte Spiralgalaxie, die wir schräg von der Kante
sehen und die in Größe, Masse und Aufbau unserer Milchstraße
ähnlich ist. Ihr Licht benötigt etwa 2.5 Millionen Jahre, um die
Entfernung bis zu uns zurückzulegen. Das nebenstehende Kompositbild
basiert auf Aufnahmen in den Farben ultraviolett, blau und gelbgrün
(Johnson UBV System). Die Bildgröße beträgt 1.7° x
2.0°.
Bilder mit höherer Auflösung: 10" x 10"pro Pixel (77 kB) 5" x 5"pro Pixel (308 kB) |
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Ausschnittsvergrößerung aus dem M31-Bild (das markierte Rechteck in
obigem Bild). Es zeigt ein ausgedehntes Sternentstehungsgebiet im
südwestlichen Spiralarm von M31, in dem eine große Anzahl junger,
heißer und damit blauer Sterne sichtbar ist. Die Bildgröße
beträgt 0.19° x 0.28°.
Bild mit höherer Auflösung: 1" x 1"pro Pixel (108 kB) Wissenschaftliche Projekte (Auswahl) |
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Zentralgebiet der M81-Galaxiengruppe, bestehend
aus den drei großen Galaxien M81 (Bildmitte),
M82 (oben) und NGC 3077 (links) sowie einer Anzahl
kleinerer Galaxien. Die Galaxien zeigen Anzeichen gravitativer Wechselwirkung.
M82 ist die bekannteste sogenannte Starburst-Galaxie, d.h., in ihr entstehen
derzeit außergewöhnlich viele neue Sterne. Eine Zwerggalaxie
geringer Flächenhelligkeit (Holmberg IX) befindet sich links neben M81.
Farbiges Kompositbild, erstellt aus Aufnahmen in den Farben ultraviolett, blau
und gelbgrün (Johnson UBV System). Die Bildgröße beträgt
1.8° x 2.0°.
Bilder mit höherer Auflösung: 10" x 10" pro Pixel (13 kB) 5" x 5" pro Pixel (174 kB) |
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Ausschnittsvergrößerung der Galaxie M81. Mehrere ausgedehnte
Sternentstehungsgebiete in den Spiralarmen von M81 sind als blaue Strukturen
deutlich sichtbar. Die Bildgröße beträgt 0.28° x
0.39°.
Bilder mit höherer Auflösung: 2" x 2" pro Pixel (45 kB) 1" x 1" pro Pixel (197 kB) Selected scientific projects |
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Das Galaxienpaar NGC4438 und NGC4435 im Zentrum des
Virgohaufens zeigt deutliche Anzeichen von gravitativer Wechselwirkung.
Das Bild wurde im blauen, gelb-grünen und roten Farbbereich
(Johnson UBV-System) mit der 4k x 4k Fairchild CCD486 aufgenommen.
Die Bildgröße beträgt 0.15° x 0.15°.
Bild mit höherer Auflösung: 0.8" x 0.8" per pixel (60 kB) |
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Die kompakte Galaxiengruppe Hickson 44
im Sternbild Löwe. Die hellen Galaxien (von links nach rechts)
NGC 3193, NGC 3190, NGC 3187 und NGC 3185 zeigen unterschiedliche morphologische
Eigenschaften. Die offensichtlich gestörten Strukturen von NGC 3190
und NGC 3187 weisen deutlich auf gravitative Wechselwirkung zwischen den beiden Galaxien
hin, ein in kompakten Galaxiengruppen häufiges Phänomen.
Das Bild wurde mit der 4k x 4k Fairchild CCD486 im blauen, gelb-grünen und roten
Spektralbereich (Johnson UBV-System) aufgenommen.
Die Bildgröße beträgt 0.22° x 0.22°.
Bild mit höherer Auflösung: 0.8" x 0.8" pro Pixel (394 kB) |
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Teil des zentralen Bereichs des
Virgo-Galaxienhaufens. Der Virgohaufen ist der nächste große
Galaxienhaufen in unserer Umgebung und bildet zugleich das Zentrum des Lokalen
Galaxien-Superhaufens. Das Bild wurde mit der 4k x 4k Fairchild CCD486 im blauen,
gelb-grünen und roten Spektralbereich (Johnson UBV-System) aufgenommen.
Die Bildgröße beträgt
0.89° x 0.88°.
Bild mit höherer Auflösung: 0.8" x 0.8" pro Pixel (1.68 MB) |
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Der Perseus Galaxienhaufen (A426) ist
mit einer Entfernung von 300 Millionen Lichtjahren einer der nächsten
Galaxienhaufen. Die Galaxien erscheinen als verwaschene Flecken zwischen den
Sternen der Scheibe unserer Milchstraße. Alles in allem sind mehr als
hundert Galaxien in diesem Bild zu sehen. Am markantesten erscheint die
elliptische Riesengalaxie NGC1275 in der inneren Zentralregion des Haufens (auf
der linken Bildseite). Außerdem sind zahlreiche helle elliptische und
einige Spiralgalaxien sichtbar, die jeweils bis zu hundert milliarden Sterne
beherbergen. Das Kompositbild wurde aus Aufnahmen in den Farben ultraviolett,
blau und gelbgrün erstellt (Johnson UBV System). Die Bildgröße
beträgt 0.7° x 0.5°.
Bilder mit höherer Auflösung: 4" x 4" pro Pixel (87 kB) 2" x 2" pro Pixel (305 kB) Wissenschaftliche Projekte (Auswahl) |
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Das Licht des Quasars QSO171634.5+434954
benötigte mehr als 11 Milliarden Jahre, um zu uns zu gelangen
(Rotverschiebung des Spektrums z=1.7). Quasare zählen zu den am weitesten
entfernten sichtbaren Objekten im Universum. Sie geben wichtige
Aufschlüsse über die Entwicklung des Universums in den vergangenen
Jahrmilliarden. Der abgebildete Quasar wurde anhand seiner starken
Helligkeitsänderungen (etwa 0.4mag im Blauen) auf Zeitskalen von
Jahrzehnten im Rahmen der Tautenburger
Variabilitäts-Eigenbewegungs-Durchmusterung entdeckt. Der Quasar ist
anhand seiner blauen Farbe leicht erkennbar. Sie ist bei dieser Objektklasse
für Rotverschiebungen z<3 typisch. Das Kompositbild basiert auf Aufnahmen
in den Farben ultraviolett, blau und gelbgrün (Johnson UBV System). Die
Bildgröße beträgt 0.07° x 0.07°.
Bild mit höherer Auflösung: 0.5" x 0.5" pro Pixel (20 kB) |
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